Herzlich Willkommen
beim ADFC Weißenburg!
Wir freuen uns sehr, dass Sie uns entdeckt haben. Bei uns können Sie Informationen rund ums Rad finden.
Für viele Städte ist es klar, dass die Infrastruktur für die Radfahrer massiv verbessert werden muss. Die Umsetzung geschieht meist nicht von alleine. Die Radfahrer*innen benötigen einen Anwalt, einen starken Unterstützer – wie eben den ADFC. Es gibt viel zu tun, und wir sind offen und bereit, bestehende Initiativen in den ADFC Weißenburg mit zu integrieren. Am 27. Februar 2020 haben wir uns entschlossen eine Ortsgruppe in Weißenburg zu gründen. Wir sind natürlich erstmal voll in die Coronakrise geradelt. Aber das hat uns nicht abgehalten – das gewählte Sprecherteam traf und trifft sich regelmäßig am Telefon und in Videokonferenzen. Klar, wir haben uns das bessere und sichere Fahrradfahren in Weißenburg auf die Fahnen geschrieben. Wenn wir alle Formalien und den Aufbau der Website gemeistert haben, dann werden wir und den Ideen, den Konzepten und den Aktionen widmen.
Immer wieder kommen Radfahrer*innen unter die Räder. Viele Beinahe-Unfälle und Fast-Zusammenstöße mit Autos oder Lastwagen sind nahezu Alltag. Auch in Weißenburg fährt die Angst mit. Bisher ist einiges, aber noch zu wenig geschehen, daher wird sich an dem Gefühl der Unsicherheit der Radler*innen nicht viel ändern.
Radfahren ist gesund – und soll auch in der Stadt gesund sein. Gefährlich sind die fehlenden Radwege. Immer wieder geraten Radfahrer*innen in Weißenburg in kritische Situationen - auch dort, wo es Schutzstreifen gibt. Es gibt viele Befragungen zum Radverkehr, bei denen eine hohe Zahl von Konflikten zwischen den Radfahrenden und anderen Verkehrsteil-nehmern angegeben werden – auch in Weißenburg. Teilweise stufen die Radfahrer*innen viele Vorfälle als „sehr beängstigend“ ein.
Das deckt sich mit subjektiven Erfahrungen, die aus Gesprächen hier vor Ort resultieren. Gerade die Schutzstreifen werden nicht als Schutz empfunden. Die Radfahrer*innen werden schon nervös, wenn Autos sich von hinten nähern und dann mit zu geringem Abstand an ihnen vorbeifahren. Künftig muss man sich vor Ort stärker und konzeptioneller mit dem friedlichen Miteinander von Rad und motorisiertem Verkehr auseinandersetzen. Auch die engagierten Aktionen für das Radfahren haben bisher keine Verankerung in Politik und Verwaltung nach sich gezogen.
Wer Sicherheit will und Schaden an Leib und Leben verringern möchte, der muss die gesamte Stadt unter die Lupe nehmen und neue Ideen entwickeln. Wo immer es möglich ist, sollten neue Radwege abseits der Hauptstraßen gebaut werden. Dazu muss untersucht werden, ob es dafür eventuell Fördermittel gibt. Bei der Stadt liegt bereits ein Antrag, einen sicheren Radweg von den Gutmannwerken entlang des Bahngleises bis hin zum Bahnhof neu zu bauen. Sicherlich aufwändig, aber es lohnt sich, darüber nachzudenken. Heute sollte man nicht mehr darüber hinweggehen, dass sich jeder zweite Radfahrende im Autoverkehr unsicher fühlt.
Sehr schön ist es, dass Uschi Feyrer-Ziob, stellvertretende Vorsitzende des ADFC Bayern, uns immer mit Rat und Tat zur Seite stehen wird. Und zu guter Letzt ist es ein ermutigendes Zeichen, dass unsere Landesvorsitzende Bernadette-Julia Felsch in das Rathaus der Stadt München eingezogen ist. Sie arbeitet nun mit der 2. Bürgermeisterin Katrin Habenschaden auch an den ambitionierten Radwege-Konzepte für die Zukunft. So ist es im Koalitionsvertrag festgelegt. Wie das finanziell werden kann, da muss man erstmal schauen. Wie überall in diesen Tagen.
Bei Fragen und Anregungen melden Sie sich gerne über unser Kontaktformular
Falls Sie sich in unserem Ortsverband engagieren wollen und auch aktiv partizipieren möchten, können Sie Mitglied werden. Vielleicht sieht man sich ja bald auf dem Sattel oder auf einer unserer Veranstaltungen.


